Freitag, 18. Oktober 2013

Unser Schulfest

Also..Um euch kurz das Zeitfenster zu geben, es ist September, und ich bin vom Fuji-san zurückgekehrt...

Am Dienstag, den 24. September, konnte ich meinen eigenen Rock –Schulkleidungsrock- abholen. 
Sozusagen pünktlich vor unserem Schulfest bekam ich den Rest meiner Schulkleidungsausstattung. Das sind meine beiden Röcke und mein Blazer. 
-Eigentlich keine große Sache, aber irgendwie fühle ich mich schon cooler, als ich meinen eigenen Rock in den Händen halte und auch tragen kann- und nicht mehr den ausgeliehenen Rock der Schule. Irgendwie fühlt es sich so an, als wäre ich jetzt wirklich wirklich WIRKLICH ein Teil der Schule. So richtig. Denn in meinen Rock ist auch mein Name, Anne, in Katakana eingestickt. Sozusagen nuuuuur meiner. :D

Hahaha- so macht Schulkleidungtragen richtig Spaß :D


Die Tage vor dem Schulfest verbringen wir hier mit eeeendlos vielen Vorbereitungen. Wir schneiden ein Video über meine Klasse zusammen und studieren dafür alle zusammen einen Tanz ein, denken uns lustige Sachen aus und filmen sie. Die Japaner blühen richtig auf und man glaubt eigentlich gar nicht, wieviel Quatsch die sich ausdenken können! Haha- Da werden sie richtig kreativ und lachen selbst darüber am meisten ab. 
Extrem liebenswürdig, die süßen Japaner, die´s faustdick hinter den Ohren haben können ;p

Am Mittwoch, den 25. September war ich dann genau 4 Wochen, einen Monat, hier. 

 Die Mädels und Jungs aus meiner Klasse mit denen ich am meisten zu tun habe-
Meine Lieblinge♥ 
(aufgenommen genau einem Monat nach dem ich hier angekommen bin)
Als schulisches Highlight dafür fing ich an, Kanji zu lernen- Wie passend, genau einen Monat nach dem ich hier bin. Schon die ersten Kanji´s sind ziemlich kompliziert ,(alleine die Schreibweise ist ziemlich kompliziert, man muss sich die Reihenfolge der Striche merken, wie lang und wo genau welcher Strich ist- und dann gibt es immer einmal die KUN-Lesung des Kanji´s, also die Lesung in Hiragana, wenn der Kanji alleine da steht und dann die ON-Lesung, die in Katakana geschrieben ist und zeigt, wie der Kanji in Verbindung mit anderen Kanji´s gelesen werden kann - und da gibt es meistens zwei, drei oder noch mehr Weisen, wie man es lesen könnte.. Und dann gibt es noch Ausnahmefälle von bestimmten Kanji´s) aber es heißt einfach schreiben+ lernen und jetzt beim Kanji-lernen kommen mir meine langen Zugfahrten auch zu Gute, beziehungsweise ich fange sogar an sie zu lieben.

Denn da habe ich immer (zumindestens immer früh auf dem Weg zur Schule, nachmittags fahre ich ja meistens mit den Mädels zurück) Zeit um die Kanji´s zu wiederholen. Ich stehe also immer mitten im Zug mit meinem Zettel und einem Bleistift und krakele (anders kann man es echt nicht nennen- Da sind zu viele Menschen die mich andauernd anrempeln und der Zug fährt ja ab und zu auch mal nicht nur gerade :D) Kanji´s und deren verschiedene Lesungen daneben. Nirgendswo finde ich mehr Motivation, früh zu lernen, als auf meiner Zugfahrt.

Nach der Schule gingen meine Mädels mit mir noch aus- Huhu, sie spendierten mir ein Eis :3- und wir saßen in einem der Hochhäuser von Hachioji im letzten Stock in einem Cafe und konnten die ganze Stadt von oben betrachten. Das sah irre schön aus, gerade dann, als es langsam dunkel wurde und wir erst den wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen konnten und danach wie die Lichter Hachioji in eine monstermäßige Konsumgroßstadt verwandelt. 
Die Menschen sahen von dort oben aus wie winzige, hektische Ameisen und wir  beobachteten einfach den Strom der Zeit- den Strom der Großstadt.
Tausende Lichter, Hektik, nur der schwarze Himmel und der Mond strahlten ihre unverkennbare Ruhe aus- die keiner wahrnahm.

Oyuka und ich in dem Eiscafe


Am Donnerstag und Freitag bekam die gesamte Schule Zeit, um das Schulfest vorzubereiten
Das heißt, jeder Schüler musste anwesend sein und sollte auch etwas für das Schulfest vorbereiten, aber wir hatten keinen Unterricht und durften ab 12:35 Uhr nach Hause gehen. In Wahrheit sah es so aus, dass wir an beiden Tagen bis um 19 Uhr in der Schule blieben und dann nach Hause gingen
- Zu mindestens viele aus der Klasse. 
-Die Crew, die lange blieb-


Wir drehten am Donnerstag noch den Rest der kleinen Videos, die dann zusammengeschnitten wurden und Freitag dekorierten wir den Raum. 
Wir haben keine Jalousien für die Fenster und so bastelten wir riesengroße Pappen, die wir dann schwarz bemalten und vor die Fenster klebten - und die eine Wand ist eben eine komplette Fensterwand. 

Dann schmückten wir den gesamten Raum mit Halloween-Girlanden (haaallo, natürlich selbstgemacht :p) , malten riesige Disneyfiguren, die wir dann aufstellten und als Deko bezeichneten (Ich sollte auch eine malen- Bugs the Bunny- denn ich musste für den Englischunterricht den traditionellen Okinawa-Löwen  zeichnen und kurz was zu ihm schreiben, und alle meinten meine Zeichnung wäre ja sooo sugoi (unglaublich) gewesen, dass sie mich dann auch verdonnerten Bugs zu malen- aber ich finde ich habe das ganz gut hingekriegt, auch wenn ich selbst nicht verstehe wie. Hahaha. Meine Mitschüler meinten dann auch, ich wäre talentiert in Kunst, was ich aber mit den Gedanken an echte Talente wie MiMa oder Helen vehement abstritt :D). 

Ich beim malen von Bugs Bunny :D

Ich habe die Vorbereitungsarbeit echt genossen- 
Man hat mal wieder den Zusammenhalt in der Klasse gespürt und ich habe schon das Gefühl, dass meine Beziehung zu meinen Mitschülern durch die Tage enger zusammengewachsen ist. 
Gerade zu den Jungs, die waren ja sonst immer teilweise sogar zu schüchtern mir Tschüss zu sagen und nach den Tagen hatte ich sie schon soweit, dass wir uns mit einem High-Five begrüßen und verabschieden und sogar Gespräche führen können (soweit mein Japanisch und ihr Englisch reichte.. also für keine tiefen Gespräche :D).



Und am Samstag und Sonntag war dann unser Schulfest. 

Ihr könnt euch nicht im Geringsten vorstellen, wie geschmückt, festlich und perfekt die Schule in dem Glanz, den wir ihr gegeben hatten, erstrahlte. Ich zeige euch einfach mal ein paar Bilder, nur ein paar kleine Ausschnitte der wirklich insgesamt perfekten Dekoration: 
(Das ist wieder japanisch- dass jeder Schüler die Dekoration der Schule perfektionieren will, weil alle wollen, dass ihre Schule als die Beste bezeichnet wird- der Ehrgeiz jedes Schülers für die Schule ist unglaublich)

 Die Treppen waren alle so geschmückt- liebevoll selbst gemalte Poster, überall wo man hinsah waren selbst gebastelte Girlanden, überall hingen selbst kreierte  und gemalte Poster als Werbung für die jeweiligen Klassen und Klubs und es gab noch lauter anderer Schnick Schnack der zu 99% selbst gebastelt war.


Die Schulleitung beteiligte sich auch mit vollem Herzen beim Schmücken der Schule- Dieses aufwendige "Willkommens- Tor" wurde nur für die 2 Tage an denen das Schulfest stattfand aufgebaut. (Beachtet auch den Teil des Bildes, auf dem Okasan und ich stehen!) 

Tappybucks- Die Getränke-Bar schlechthin an unserem Schulfest. Aufwendiges Layout, was sich vollkommen gelohnt hat *.* Respekt für die japanische Kreativität!



 Und auch die WWC Donald´s Dekoration war eigens für dieses Jahr selbst gebastelt und das Essen dort meeeega lecker!
 Dekoration von einem der Klassenräume

Es wurde sozusagen über 2 Flure und 4 oder 5 Außenständen für das leibliche Wohl gesorgt ( Von Tappybucks, zu WC Donald´s,……, bis hin zu meinem Kochklub, der Cookies anbat. Ich war also im Part time job-  manchmal in unserem Raum und gab die Cookies aus, wusch das Geschirr ab, und dann ging ich mit meinen Mädels rum und sah mir die anderen Klassen und Klubs an) und in den restlichen Räumen stellten sich die Klassen (jede Klasse musste) und die Klubs vor.

Also zum Beispiel der Basketballklub spielte einfach in der Turnhalle und der Gitarrenklub oder das Orchester gaben ein oder mehrere Konzerte.

Doitsu no Cookies-
Mein Cookie-Rezept in Japanisch, zum selbst ausprobieren

Schlussendlich schaffte ich es wirklich in jedem Klassenraum einmal gewesen zu sein, ich habe Theaterstücke gesehen, viele Spiele in den Klassen ausprobiert und die Klubs bewundert.

DER GITARRENKLUB+ XYLOPHONKONZERT
     --> !!Highlights!!

Das Theaterstück von „Hanselo to Gretelo“ (Jaaa, Hänsel und Gretel :D) war mit am genialsten. Seht euch dieses Foto an:

Ja. Hanselo und Gretelo bestehen in der vermeintlichen „japanischen“ Version aus vier Personen -was uns ja erstmal ziemlich verwundert, aber es kommt noch dicker-. Hanselo und Gretelo sitzen im Wald und essen… ONIGIRI. 
Die Hanselo´s und Gretelo´s im Wald beim Essen von ihrem Picknick- Onigiri :D

Hahahaha. Ich musste einfach extrem grinsen als ich das Stück gesehen habe und sie im Wald sitzen, einen Picknickkorb auspacken (ich konnte mich auch garantiert nicht an ein Picknick im Hänsel und Gretel-Märchen erinnern??!) und genüsslich erstmal ihr Sushi essen sah.
Es war köstlich mit anzusehen. Die ganze Story war ziemlich umgeschrieben- Es gab zwar ein Hexenhaus, aber nach dem einer von den Hänselchen vom Haus gegessen hatte passierte nichts, außer dass er dann pfeifend zum Picknickplatz zurückging und dann in der Nacht, als alle schliefen Zauberer (???!!) kamen und die 4 Hanselo´s und Gretelo´s gefangen nahmen. 
Das Stück endete dann so, dass der eine Hanselo seine Handfesseln lösen konnte und die anderen auch befreite, sie dann zu viert gegen die Zauberer kämpften-natürlich gewannen- und dann nach Hause zurückrannten und ihren Eltern sagten, wie sehr sie sie lieben.

Haha. Japaner eben. Da wird halt nicht nur der Name einjapanischt, sondern gleich die ganze Story. 
Dann kann ihnen zumindest niemand Gedankendiebstahl vorwerfen. Man muss nur clever sein und wissen wie. :D (siehe technische Geräte und so- Haha, das Prinzip wird einfach auf jeden Lebensbereich übertragen. – Tappybucks oder WC Donald´s- ja, Tappybucks hat überraschenderweise Trinken angeboten und WC Donald´s überraschenderweise warmes Essen in Form von Würsten usw. – und Minijobs heißen hier ja auch Arubaito :D)

Was mir auch richtig gut gefallen hat war die Kammer des Schreckens- erstmal fand ich die Nachstellung des wirklichen Harry Potter Buches ziemlich gelungen, deswegen muss ich euch das Bild kurz zeigen-

Der ganze Raum war komplett abgedunkelt und ein „Irrgarten“ war aufgebaut, aus Stühlen und Tischen, mit riesigen Pappen beklebt. 
Wir haben eine Mini-Taschenlampe in die Hand bekommen (zwei Mädels die einen Jahrgang unter mir sind und ich) und wurden dann losgeschickt.
Die Schüler der Klasse waren wirklich einfallsreich- sie hatten schwarze Kleidung an und erschreckten uns die ganze Zeit. Und zwar wirklich. Sie ließen auf einem Mal Spinnen von der Decke fallen (also Spinnen aus Plastik :D), schafften es, durch Soundeffekte wirklich eine Gruselstimmung zu erzeugen und standen teilweise direkt vor einem, wie aus dem nichts. Sie waren echt gut und ich bin eigentlich nicht unbedingt leicht zu erschrecken. 
Und natürlich bekam man am Ende als Ausgleich für die vielen Herzattacken was Süßes geschenkt!


Viele Klassen haben auch einfach sowas wie Spieloasen erstellt- ihr seht hier ein Foto:

Selbst alle Spiele der Spieloasen waren selbstgebastelt. SUGOI, ne?!

Als das Schulfest dann am Sonntag so gegen 17 Uhr dem Ende zu ging, ging ich nur mit dem Gedanken durch die Schule: „ Sowas Doofes- Wir müssen das alles wieder aufräumen…“ und glaubt mir, es war das totale Chaos. 
Aber ich habe natürlich wieder nicht mit den Japanern gerechnet (ob man das überhaupt kann??).
Denn die bereiten nicht nur solche Events unheimlich gerne vor und verschwinden dann kurz vor dem Punkt an dem es dann heißt „Soo, jetzt lasst uns mal aufräumen“, so wie ich es von ziemlich vielen Deutschen kenne. Es war genau andersherum

Die Japaner haben sich nicht getraut vorher zu gehen, bis nicht alles wieder ordentlich an seinem Ort stand und es blitzeblankausgefegt war. Und wenn wirklich alle mit anfassen dann räumt es sich so irre schnell auf und dann hat man auch das Gefühl, man selbst hätte gar nicht so viel dazu beigetragen. 
Davon sollten wir Deutschen uns echt mal ´ne Scheibe (und zwar eine GROOOßE!!) abschneiden.


Der Großteil der Klasse saß dann noch ein Weile in unserem Klassenraum und quatschte miteinander und dann  rauften sich ein paar noch zusammen, die sozusagen als „Otsukare Sama Deshita“ („Das haben wir gut gemacht!“) zum Abendbrot Ramen essen gehen wollten. 
Meine Mädels und ich im Restaurant nach dem Schulfest- GÖNNEN WIR UNS!
  Und ich ging natürlich mit- Ich hatte ja auch noch nie Ramen gegessen, obwohl mir die Mädels erklärten, dass es genauso wie Udon schmeckt. Der Unterschied sind im Prinzip nur die Nudeln.

Ramen♥
YUMMY-OISHI!!

Und hier einfach noch ein paar Bilder vom Schulfest:
Oka und Mami (die Besten *.*) vor unserem Eingangsschild:
Klasse 2-9
OPOX-EINGANG-ENTRANCE
Wir sind die einzige Klasse mit zwei einzigartigen Austauschschülerinnen und das nutzen alle aus- und wenn es nur ein einzigartiges Eingangsschild ist.
Unser geschmückter Raum und meine aaaaaller-allerbesten Mädels: 
Rika, Kanako, Oyuka, Mami, Haruna, Oka und Nemochi ♥

traditionelles japanisches Bildertheater
(KAMISHIBAI)
Das gemütliche Chaos der Spieloasen
Der Kunstklub
..Hat mich nach dem Gitarrenklub am meisten fasziniert. 
Die Werke sind alle perfekt- Da haben wir wieder die japanische Perfektion- und extrem kreativ und bewundernswert.







DER CALLIGRAPHIE KLUB :
(ich lieeebe den Calliegraphieunterricht hier♥)






Mittwoch, 16. Oktober 2013

GLÜCKSKIND♥

http://www.youtube.com/watch?v=KywwONIz_iE&feature=youtu.be



5.10.:
Happy Birthday, Kanako und Oyuja!
-Auch hier überrasche ich mit meinen legendären Gebursttagstafeln! :D


Und das schönste Geschenk der Welt von Mami, Oka und mir :))

Minami-Machida!
Geburtstagsshoppen natürlich mit den Geburstagsblumen :)
Das Schulfest der Seisen International School


Der Lehrer, der keine Angst vorm Wasser hat :)


Die kleinsten haben auch Bühnenprogramm gestaltet- und auch auf Englisch! 

Der Schuleigene Flohmarkt - In der Sporthalle
(Die Flohmärkte, beziehungsweise Second-Hand-Verkaufsstände habe ich auf jedem Schulfest gefunden- Ansonsten noch gar nicht, aber auf den Schulfesten findet man das. Meiner Meinung nach extrem cool! )


Der deutsche Stand♥
Ick hab die Schürze um, ick dreh die Würste um,
ick bin der Bernd und steh am Grill! :D
(War ja klar, dass mir natürlich dieser Song dazu einfällt, typisch deutsch, ey :D) 


Mhhmmm, yummy. ♥
Echte deutsche Brezeln und Laugenstangen- 
(dazu gab´s noch Sauerkraut und Bouletten+ Würste :))

KUHMELKEN!!!
yay! 








Die Meiji-dori!
(der blonde Kopf der sich gerade umdreht ist Dorian :p)


da wurd´s langsam dunkel...
wuhuuu, schaurig!



Shibuya Station
Fred+ Dorian :)

DAFT PUNK ;)

Dienstag, 1. Oktober 2013

Meine Zeit am Fuji-san

Am Sonntag, den 22. September geht unsere Reise dann los..

Ab, in Richtung des Fuji-sans, des Wahrzeichens von Japan. 
Wir werden am Rande des wunderbaren Fuji-sans zwei Tage lang die Umgebung erkunden. 

Leider ist die Saison fürs Besteigen des Fuji-sans vorbei... Das ist zwar extrem schade, aber ich tröste mich damit, dass unsere Zeit dafür so oder so nicht gereicht hätte- Man braucht alleine zwei Tage zum Aufstieg, und dann ist man ja erst oben. (Wir haben aber insgesamt nur 2 Tage..)
Der Fuji-san ist eigentlich ein Vulkan und der höchste Punkt in Japan ( mit seinen 3776 Metern, ich kann die Zahl auswendig, bin ich gut oder was?). Er ist zum letzten Mal 1707 ausgebrochen und gilt nicht wirklich als aktiver Vulkan.
Schon auf dem Weg zum Fuji-san fängt das Staunen und Bewundern an. Die japanische Landschaft entzückt und verzaubert uns total.



 Der Doshi-River und die wunderschöne japanische Landschaft *.*




..und auf den Bildern sieht es nur halb so schön aus, als es eigentlich ist. Ihr müsstet eigentlich alle hierher kommen und es euch ansehen, euer Mund bleibt euch einfach offen stehen... *-*

Wir kommen nach so 2 1/2 Stunden am Rande des Fuji-san an. 
Dort sehen wir uns in einem Museum an, wie die Japaner hier früher hier gelebt haben. Das wirklich coole an dem Museum ist, dass wir fast alles auch anfassen dürfen- Auch wenn die Sachen echt alt sind und einen ungeheuren Wert haben, dürfen wir sie berühren- Und durch das entgegengebrachte Vertrauen gehen auch alle sehr respektvoll mit den Sachen um.
- Das Feeling zwischen den Gästen ist dadurch auch irgendwie vertrauter.



So löschte man Feuer damals (Mit mühseligen Pumpen)- Und es gab öfter mal ungwollte Feuer, denn jedes Haus hatte im "Wohnzimmer" ein Loch im Boden, wo im Winter immer Feuer brannte- Heizungen gab es ja nicht und es war (ist) im Winter seehr kalt hier. Die Feuer breiteten sich öfter mal ziemlich schnell auf das restliche (HOLZ-) Haus aus und so kommt es, dass nur noch wenige dieser alten traditionellen Häuser stehen.

Eine alte Badewanne

Nach dem Museum trinken wir noch eiskaltes Wasser vom Fuji-san, das uns nun in unserem weiteren Leben Glück bringen wird. :) *.*
- Früher war das sozusagen der Brunnen des Dorfes-infact eigentlich nur ein Loch, in das die Quelle reinläuft- also tranken schon die damaligen Menschen an dem Ort ihr Wasser, oder schöpften es für Zuhause.


Miki und ich sorgen für unser Glück :p

Danach gingen wir wieder zum Auto und fuhren zu einer Eis-Lava-Tropfsteinhöhle
Die war total faszinierend. Sie ist mitten in einem Wald und schon der Weg durch den Wald hindurch ist besonders- Weil der Wald so besonders ist. 
Die Wurzeln aller Bäume liegen frei und so sieht es aus wie ein Märchenwald- ich habe nur auf die böse Hexe oder das Rumpelstielzchen gewartet :D


AWESOME!!
Die Wurzeln sind so freigelegt, weil der Ausbruch des Fuji-san 1707 die Lava bis hierher getragen hat und diese die Landschaft dann so sehr verändert hat. 
Mittlerweile wächst schon wieder Moos auf den Wurzeln aber manchmal entdeckt man auch noch dünnes schwarzes Lavagestein
Die Fugaku- Höhle entstand auch durch den Ausbruch 1707- und in diesen vielen Höhlen sammeln sich bis heute (im Gestein) noch Gase an. Die Sorgen dafür, dass die natürlichen Eisformen in der Höhle (die im Winter gebildet werden) bis zum Herbst in der Höhle zu sehen sind. 
Leider waren wir ja nun im Herbst in der Höhle und es sind nur noch kleinere nicht gaaaanz so spektakuläre Eisreste übrig (Wir waren in den letzten zwei Wochen der Saison da..).
Trotzdem ist es unfassbar sie zu sehen die Höhle kann einen nur faszinieren.



Miki, Otosan und ich auf den Weg in die Fugaku- Höhle.
Beim Abstieg ging es innerhalb von Sekunden von 28 Grad bis zu -10 Grad in der Höhle. Ich habe meinen Atem gesehen- und das hier in Japan- ich hätte nicht gedacht, dass das überhaupt vorkommt (Hier in Tokyo sinds im Winter immer so um die 0 Grad, nie kälter)



 Familienfoto vor der Eis-Höhle:D


Zu guter Letzt ging es an diesem Tag nach der imposanten Höhle noch zum Shiraito- Wasserfall. 


Ist er märchenhaft schön oder märchenhaft schön??
-Das dürft ihr euch jetzt ausuchen. :D 

Neben dem eigentlichen Wasserfall noch ein kleiner süßer zweiter Wasserfall. ( plus Miki, Okasan und mir)


Nach dem Besuch beim Shiraito-Wasserfall sind wir dann zu unserer Nachtbleibe gefahren. 
Wir sind ziemlich spät angekommen und direkt nach unserer Ankunft in die bereitgelegten Yukata geschlüpft (ein alltäglicher Kimono wird Yukata genannt und besteht aus normaler Baumwolle während Kimonos extra [auf die Person und aus Hanf und Seide] angefertigt werden) - für mich das erste Mal in einem Yukata- und gehen in die Badelandschaft des Hotels.


 Wir drei Mädels im Yukata. Beim Binden ist es wichtig, zuerst die rechte Seit zugeklappt wird und dann die linke. (Denn bei den Toten wird zuerst die linke Seite zugeklappt)


Dann gibt es noch ein leckeres, fischhaltiges (wie eigentlich fast immer, aber diesmal echt in jedem Gang.. :x) Abendbrot und auf unseren Zimmern fallen wir dann alle einfach komplett müde ins Bett.


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Am nächsten Morgen gibt es dann FISCH zum Frühstück
Das ist ein wenig zu viel für mich. Ich bin durch und durch ein süßer Frühstücker und auf einem Mal ist da Fisch auf meinem Teller. 
Aber da ich ja so tapfer bin, beiße ich mich trotzdem durch. Haha.
Im wahrsten Sinne des Wortes.
Okasan und Otosan können sich darüber köstlich amüsieren, vor allem weil ich wahrscheinlich schon mal glücklicher beim Frühstücken ausgesehen habe. :D
Und sie fanden es toll von mir, dass ich es trotzdem gegessen habe. Also wenigstens hat sich das Frühstück (was eher auf der Nicht-so-schön-Liste landet) in dieser Hinsicht gelohnt. :D

Wir packen dann noch schnell unsere Sachen und fahren los. Als wir an vielen Sengokubara Feldern vorbei fahren (Sengokubara, das sieht aus wie Silberährengras [so übersetzt es das Wörterbuch :D]- es sieht aus wie Schilf, bloß nicht so groß.. Seht euch das Bild an, dann wisst ihr, was ich meine..) entscheiden wir, kurz eine Pause einzulegen und den Weg durch das Sengokubara-Feld zur Spitze des Feldes zu gehen.




Das war auch eine gute Entscheidung, denn in diesem Feld zu laufen war echt schön und die Aussicht oeben war einfach genial.


Miki und ich in dem Sengokubara -Feld



Nach unserer kleinen Wanderung sind wir dann weitergefahren zum Ashi-See, der im "Nationalpark" Hakone liegt. 

Dort gingen wir einen alten und sehr bekannten Samuraiweg entlang.


 Okasan, Otosan und Miki umarmen einen Sugi- eine japanische Zeder- Sie sind extrem alt und wachsen nur an wenigen Orten.



Der Weg war eine Abschnitt des langen Samurai-Weges von Tokyo (früher Edo) nach Kyoto. Die Vorstellung, dass diesen Weg tausende von Samurais entlanggeschritten sind ist unglaublich.
Am Ende des kurzen Abschnittes den wir gegangen sind ist dann einer der vielen "Checkpoints" auf diesem endlos lang erscheinenden Samurai-Weg nach Kyoto. 
Der Checkpoint hier trägt den Namen Hakone Sekisho. 

 Hakone Sekisho von oben betrachtet + Ashi-See im Hintergrund


An den Checkpoints haben die Samurai längere Pausen eingelegt, manchmal über einen oder sogar mehrere Monate. Dort wurde primär gecheckt, ob die Waffen und die Rüstung der Samurai noch ordentlich funktionierte und nicht beschädigt waren. Der Hakone Sekisho Checkpoint war in der Edo-Zeit sehr berühmt- Es war der größte und wichtigste Checkpoint
Hier versuchten damals viele Frauen zu fliehen- Hakone liegt am Rand von Edo (Tokyo) und war sozusagen die Pforte nach Draußen, denn Frauen durften in der Edozeit Edo nicht verlassen. 
Und speziell Sklavinnen und Arbeiterinnen versuchten über den Hakone Sekisho Checkpoint ihre Freiheit zu erlangen- Was nicht sehr vielen gelang, denn der Hakone Sekisho war sehr streng und gut gesichert.


Der Eingang des Hakone Sekisho Checkpoints. Der war damals streng gesichert und überwacht.



 Die Frauen wurden, wenn sie erwischt wurden, mitten in dem Checkpoint erhängt und als Mahnung vor die Tore gehangen. 
Wir haben zum Glück nur Rekonstruktionen von Glagen (und so weiter..) gesehen, die in rotem Plastik mitten auf dem Hauptplatz des Checkpoints beinahe erstrahlten, aber im Museum waren Gemälde von faszinierten Malern zu sehen- Und glaubt mir, das war nicht unbedingt schön anzusehen... 

Während meines Hakone Sekisho- Besuches habe ich mal wieder zu schätzen gelernt, dass ich in der heutigen Welt lebe und frei von Tokyo nach Kyoto oder Deutschland oder sonstwohin gehen kann.



 Miki und ich während wir uns das Hakone Sekisho Museum angucken- Zum dem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass hier hunderte Frauen ihr Leben ließen.



Wir wandern nach so vielen traurigen Eindrücken dann wieder zurück zur Hauptanlegestelle des Ashi-sees und fuhren mit einem Schiff bis Togendaiko. 




In Togendaiko angekommen gehen wir dann zur Seilbahnstation, um alle Verkehrsmittel, die wir gebrauchen könnten auch wirklich zu benutzen.- Mit der Seilbahn fahren wir nach Owakudani.






Miki, Okasan und ich auf dem Weg zum Owakudani- Vulkan. In der Seilbahn denke ich noch ganz unschuldig, dass die Rauchwolken einfach nur Wolken sind, die ein bisschen besonders sind. :D Bin ich süß und ahnungslos oder was? :D


Und der Fuji-san verlässt uns nie-
Wir sehen ihn immer mal wieder- und sind ein weeeeenig enttäuscht, dass das Wetter nicht ganz so nett zu uns ist, wie wir es uns wünschen würden.. Aber dafür genießen wir die Momente, in denen wir den wunderschönen, gigantischen Fuji-san sehen umso mehr. Dieses Mal aus der Seilbahn- wir fahren zum Owakudani-Vulkan, der direkt gegenüber des Fuji-sans ist.



Der Owakudani ist eine aktiver Vulkan, was auch ich langsam merke, als ich finde, dass die "Wolken" viel zu schnell vorantreiben und normale Wolken ja irgendwie auch nicht so aussehen als würden sie aus einem "Berg" kommen. Ja- manchmal bin ich dann doch ein Schnellchecker von der Firma Langsam.. :D (Das hättest du jetzt zu mir gesagt, Brüderchen :D)
Es ist total faszinierend, wie die Gase aufsteigen und mir wird dann doch ein bisschen mulmig im Bauch, als wir aus der Seilbahn aussteigen und mir eine krasse Schwefelwolke in die Nase steigt.
Aber niemand scheint hier ängstlich zu sein oder schnell wieder mit der Seilbahn runter fahren zu wollen also denke ich mir einfach mal Keep calm und YOLO zur gleichen Zeit und verdränge den Geruch aus meinem Kopf. :D Ein Glück habe ich das Talent sowas zu können- Manchmal nicht ganz so gut, wenn man sich über sowas keine ernsthaften Sorgen macht und in dem Moment einfach mal perfekt :D
Wir steigen dann den Vulkan hinauf- übrigends das erste Mal in meinem Leben, dass ich auf einem Vulkan rumlaufe, ich war ´nen bisschen aufgeregt :D- und kreuzen oft Geysir-Bäche.

 Natürlich freuen Miki und ich uns alle zehn Meter wieder erneut über den kleinen Bach und halten unsere eisigen Hände in das angenehm warme Wasser.  (Es war meeeega kalt dort oben- und ich natürlich in kurzer Hose, schlaues Kind.- Am Sonntag hatte ich ´ne lange Hose an und es war mir viel zu heiß und am Montag ziehe ich extra eine kurze Hose an, weil ich mir so denke, aus Fehlern soll man ja lernen, aber wieder nichts gewesen. Vielleicht sollte es helfen, wenn man weiß, was man machen wird und wie warm/ kalt es wird. Aber da ich das nie richtig weiß, hilft eigentlich nur noch das You only live once- Motto.In jeder Situation :D) 







Nach einer guten dreiviertel Stunde sind wir dann auf der Hauptplattform des Vulkans und können ihn nicht weiter besteigen- Ich würde sooo gerne noch weiter hoch... :)



Okasan, ich und Miki auf dem Owakudani- Vulkan. Es war mega beeindruckend dort oben, Bilder können das gar nicht richtig ausdrücken*.*
(-Okasan hat irgendwie ein Talent die Augen auf Fotos fast immer zu zuhaben. :D)


Otosan ist von Hakone mit dem Auto bis nach Owakudani gefahren und holte uns nach unserer "Wanderung" ab- Und dann aßen wir eeendlich Mittag- so gegen 15:30. Ich hatte eeeecht Hunger.
Und bei Hunger schmeckt ja Essen immer besonders gut c;
- Hier schmeckte es dann 4-fach gut, weil wir das erste Mal in einem kleinen, gemütlichen Dorfrestaurant ohne viel Schnick-Schnack und Glanz sitzen- was mir mega gefällt (ich fühle mich gleich total Zuhause dort), Otosan eher nicht so. Eine ältere, süße Frau kocht uns Udon- Mein erstes Udon.

Es schmeckt einfach mal meeega lecker und ich hätte die Besitzerin des kleinen, gemütlichen Restaurants gerne als meine Oma.
4-fach geschmeckt hat´s mir, abgesehen davon, dass der Geschmack einfach Bombe war, weil erstens die Location+ die Besitzerin toll war, ich zweitens eeextrem hungrig war, das mein erstes Udon war und Viertens war das auch noch das erste Mal für mich, dass ich ganz traditionell auf dem Boden kniend meine Udon von dem kleinen Tischchen aß. 

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich die japanische Kultur liebe? Ich würde gerne jeden Tag mein Abendbrot so essen- Aber die Japaner werden (von ihren Lifestyles) immer westlicher... und bequemer.



Eeeendlich Mittag, ONAKASUITA !!! (-->ich habe Hunger)


Nach diesem perfekten, gemütlichen Mittag ging es dann wieder auf den Weg nach Hause, ich bewunderte wieder die endlos schöne Landschaft und konnte es nicht fassen, dass ich wirklich hier, in Japan, bin.

Wir brachten dann Miki noch zum Zug (Sie schaffte es, und nutzte an diesem Tag jedes Verkehrsmittel :D) und fielen zu Hause dann fertig und glücklich in unsere (westlichen) Betten.


Das waren zwei wunderschöne Tage beim Fuji-san♥♥♥





Vorfreude... IST DIE SCHÖNSTE FREUDE!


An unserer Schule ist ja am 28 und am 29ten September Schulfest und jede Klasse stellt sich an den Tagen vor- egal wie.

Meine Klasse fängt so langsam mit den Vorbereitung dafür an.
Ein paar Mädels möchten unbedingt, dass wir alle zusammen tanzen und so studieren wir einen Tanz aus High School Musical ein. Ziemlich mädchenhaft und ich bin erstaunt, wie streiklos die Jungs alle mitmachen.
-Vielleicht ist das mal wieder die feine, unscheinbare Art der Jungs, den Mädels zu zeigen, dass sie sie wirklich mögen - Denn ansonsten machen wir ja nicht viel mit ihnen zusammen. Und ich habe das Gefühl, dass manche Jungs das richtig genießen mit uns zusammen diesen Tanz zu lernen.

Unsere Pausen werden jetzt immer zum Tanzen genutzt! 


--> We are all in this together. -Auch wenn selbst mir das bei dem ersten Mal Proben ein wenig zu girlie war, kann ich nun doch zugeben, dass es auch Spaß macht mit allen zusammen etwas einzustudieren- Zumindestens merke ich, wie wir wirklich alle mehr zusammenwachsen- Einfach, weil wir alle das Gleiche machen.
Neben dem Tanzen stellen wir unseren Lieblingslehrern lustige Fragen und veräppeln sie ein wenig- und die können perfekt darüber lachen.
Am Samstag haben wir, zum Beispiel, den Lehrern mit denen wir Unterricht hatten erstmal einen Schreck eingejagt- Wir haben den Raum ein bisschen abgedunkelt, hatten alle Masken auf und jeder so ein Handfeuerwerk in der Hand. (Kanako filmte die ganze Zeit für unseren großen Film den wir dann zusammenstellen.)
Als der Lehrer herein kam sagten wir erstmal nichts, bis wir uns alle gleichzeitig umdrehten und auf ihn zu rannten. Haha.
Der eine Lehrer hat so einen Schreck bekommen, dass er wieder aus dem Raum gerannt ist!
- Aber er konnte dann auch am Längsten über sich selbst lachen.
Das kleine Schnürchen am Handfeuerwerk zogen wir dann alle, als der jeweilige Lehrer mitten in der Stunde gerade dabei war etwas an die Tafel zu schreiben und schon lange nicht mehr an uns und unser (Halloween-) Schulfestvideo dachte.
Haha. Der Schreck war immer erstmal zieeemlich groß und der Lacher danach noch mehr.
Da sag mal noch einer, die Japaner wären sooo schüchtern- Ne, Ne ! :D

 Haha, und trotz Halloween-Motto können die süßen Japaner einfach nicht gruselig sein- Halloween ist hier nicht so sehr mit Angst verbunden sondern eher mit süßen Tierchen und Süßigkeiten. Und so haben wir beide PANDA-Masken abbekommen :D

Die letzten Vorbereitungen und Absprachen, bevor der Lehrer in den Wahnsinn getrieben wird- und da ich nicht die genauen Angaben der Absprachen verstehe erschrecke ich mich teilweise genauso wie der Lehrer wenn auf einen Mal 36 Schüler ihr Handfeuerwerk ziehen- Und meins kam dann immer in einer 5 Sekunden Verzögerung, was zum ersten Lacher der Lehrer führte :D
 Hahaha :D

Am Samstag (21.September) war ich dann wieder beim Kochklub und dieses Mal kochten wir uns zusammen Mittag- Okonomiyaki. Das ist einfach mal sauuuuu lecker und sieht so aus:


Das wird aus Ei, Mehl, Weißkohl, Pilzen, ein paar Scheiben Speck gemacht. 

 Schmausen- Mit der dritten Familie♥





Am Abend kam dann Miki (meine Cousine) zu uns. Wir werden nämlich morgen zum Fuji-san fahren!!! *.*
Okasan bastelt dann einen Futon für Miki zurecht.
Ein echtes, japanisches Futon. Ich kann´s nicht glauben und finde das so genial und beeindruckend, dass mich Miki fragt, ob ich nicht lieber auf dem Futon schlafen möchte und sie in meinem Bett.
Das Angebot kann ich natürlich nicht abschlagen (Ich will´s auch absolut nicht!! *.*) und so verbringe ich meine erste Nacht hier in Japan so richtig traditionell auf einem Futon.

 YEAH!

Es ist eigentlich auch zieemlich bequem und durch die Kuscheldecken (Höhöhö) auch nicht kalt.
 Ich liebe es und hätte auch nichts dagegen so jede Nacht zu schlafen. ._.

Mein Schlafgemach - das erste Mal schlafen auf einem Futon *.*